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Fahrt aufs Land

Landerlebnisse bei Bauern und Winzern im Rhein-Lahn-Kreis. Attraktive und interessante Ausflugsziele für Busgruppen und Vereine.

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Vorwort des Landrates Frank Puchtler

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Die Direktvermarkter

Gut zu wissen ...
 

Hähnchen
oder Broiler sind – anders als der Name nahe legt – Hühner beiderlei Geschlechts mit ­einem Gewicht von 800 bis 1200 g. Sie erreichen ihr Schlachtgewicht bereits nach vier bis fünf Wochen, bei langsam wachsenden Rassen, die vor allem in der ökologischen Landwirtschaft eingesetzt werden, nach etwa sieben bis zehn Wochen. Schwerere und ältere Hähnchen werden auch Poularden oder Masthähnchen genannt.

Puten
Puten oder Truthähne sind neun Wochen bis fünf Monate alt. Die Weibchen wiegen bis zu 12 kg, die Männchen bis zu 20 kg. Sie werden vorwiegend zerlegt oder weiterverarbeitet verkauft. Junge Puten sind etwa zehn Wochen alt und haben ein Schlachtgewicht von 3000 bis 4000 g. Baby-­Puten werden Jungtiere von 2000 bis 3000 g genannt. Sie sind weniger aromatisch und saftig als ältere Tiere.

Enten
Zuchtenten werden nach zwei bis drei Monaten geschlachtet und wiegen etwa 1500 bis 2000 g. Nach sechs Monaten sind sie geschlechtsreif und wiegen bis zu 3000 g und sind unter der Haut ziemlich fett.

Gänse
Frühmastgänse - sind etwa 10 bis 12 Wochen alt und wiegen 2000 bis 3400 g.  Junge Gänse sind etwa 9 Monate alt und wiegen 4000 bis 6000 g. Hafermastgänse – können mehr als ein Jahr alt sein, sie wiegen über 6000 g.
Weidegänse – werden im Freien gehalten, wo sie sich von Gras, ergänzt um Getreide, ernähren. ­Dabei wird auf Maisfütterung verzichtet, um eine Fettleber zu vermeiden.

Strauße
Der Strauß ist der größte, flugunfähige Laufvogel. Als Äser wird er in Freilaufgehegen gehalten. Im Vergleich zu Rindfleisch ist Straußenfleisch dunkler und außerordentlich zart. Das Filet sitzt schräg oben hinter den Keulen, die Steaks kommen aus den Keulen. Straußenfleisch braucht eine Reifezeit von 10 bis 14 Tagen um zart und saftig zu werden.

Heidschnucken
Heidschnuckenfleisch schmeckt nicht nach Lamm oder Hammel, sondern es verwöhnt den Gaumen mit einem unverwechselbaren Wild-Geschmack. Die höchst genügsamen Heideschafe sind verwandt mit dem auf Sardinien und Korsika lebenden Mufflon-Schaf. Sie tragen durch das Abfressen (schnucken-naschen) der Nadel- und Laubbaumschösslinge dazu bei, die Heidelandschaft vor der Verholzung zu schützen und so ihren Charakter zu bewahren.

Wild
Das Besondere an Wildbret ist, dass es durchweg fettarmes Fleisch in allen seinen Teilstücken enthält. Wild ist reich an Vitaminen der B-Gruppe. Die Nährstoffdichte für diese Vitamine ist ­besonders günstig - das Fleisch ist energiearm und gleichzeitig reich an Vitaminen. Die Gehalte der drei ­Spurenelemente Eisen, Zink und Selen machen Wildbret ernährungsphysiologisch wertvoll.

Lamm
Das Fleisch ist aus ernährungsphysiologischer Sicht ein wertvolles Lebensmittel, das viele ­Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß enthält. 100 g Lammfleisch aus der Keule deckt den Tagesbedarf eines ­Erwachsenen an Vitamin B12 und liefert 18 g Eiweiß. Ein durchschnittliches Stück Lammfleisch enthält zudem etwa 80 g Natrium, 1,3 g Eisen, 289 mg Kalium und 3 mg Calcium. Der Cholesterin-­Anteil ist mit 70 mg pro 100 Gramm Fleisch mit dem von Rindfleisch vergleichbar. Der Fettgehalt schwankt je nach Alter des Tieres zwischen 3,4 % beim Lammfilet und 37 % bei Hammelbrust.