Unsere Betriebe

Frisch vom Hof Rhein-Lahn-Kreis

Im Rhein-Lahn-Kreis steht der Ackerbau im Vordergrund. Zirka 19.000 ha werden ackerbaulich, überwiegend jedoch für den Anbau von Getreide, genutzt. Für die Rindvieh-, Schaf- und Ziegenhaltung stehen ca. 8.600 ha als Futterflächen zur Verfügung. Wein-, Obst- und Gemüseanbau sind weitere Wirtschaftszweige. Daraus haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Landbewirtschaftungsformen entwickelt:

Der konventionelle Anbau

Der konventionelle Anbau ist auf die Erzielung hoher Erträge und Qualität im Hinblick auf die Weiterverarbeitung ausgerichtet. Dies wird unter anderem durch den überlegten und sachgerechten Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln erreicht.

Der integrierte Anbau

Eine Weiterentwicklung stellt der integrierte Anbau dar. Im Vordergrund steht der Einsatz aller pflanzenbaulichen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Nutzpflanzen, um so den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheits erregern auf das notwendige Maß zu reduzieren. Die Vorhersage des möglichen Befalls der Kulturpflanzen durch Schadorganismen sowie die ständige Beobachtung spielen eine große Rolle. Im Erzeugerzusammenschluß zur Förderung des integrierten Anbaus haben sich Landwirte zusammengeschlossen, die nach diesen Kriterien arbeiten. Das staatliche „Förderprogramm für umweltschonende Landbewirtschaftung“ (PAULa) dient der Verbreitung der integrierten Wirtschaftsweise.

Der ökologische Anbau

Hier werden diejenigen Landbewirtschaftungsformen zusammengefaßt, bei denen u.a. auf die Anwendung von leicht löslichen Mineraldüngern und chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Tierarzneimitteln ganz oder weitgehend verzichtet wird.
Es gibt verschiedene Anbauverbände, die alle der EG-Öko-Verordnung unterliegen (z.B. Bioland, Demeter usw.) Mit dem seit 2001 eingeführten staatlichen Bio-Siegel können ökologisch erzeugte Nahrungsmittel gekennzeichnet werden.